Im Zuge der Erneuerungsarbeiten am U-Bahnhof Leinestraße innerhalb der letzten Monate wurde eine neue Säugetierart entdeckt:

der Kleine Tunnelpfeifer.

Das Tier ähnelt äußerlich dem in unseren Breiten beheimateten Maulwurf. Dem Kleinen Tunnelpfeifer sind jedoch völlig andere Verhaltensweisen zu eigen. Beispielsweise pfeift das Tier, sobald es sich angegriffen fühlt. Da diese Tiere extrem scheu und nachtaktiv sind, lassen sie sich schwer beobachten, auch konnte bis jetzt noch kein Exemplar gefangen werden.

Erstaunlicherweise ernährt sich der Kleine Tunnelpfeifer von Müll – eine Eigenschaft, die zukünftig genau erforscht werden wird. Ein Team von Forschern wird daher in der nächsten Zeit in der Umgebung des U-Bahnhofes Leinestraße arbeiten und die Lebensgewohnheiten des Tunnelpfeifers untersuchen.

Entsprechende Forschungsergebnisse werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Das Tunnelpfeifer-Forschungsteam bittet Sie um Ihre Mitarbeit:

Sollten Sie Spuren des Tieres entdecken, posten Sie Ihre Bilder und Theorien bitte auf dieser Seite. Mit der Zeit wird so ein immer genaueres Bild des Kleinen Tunnelpfeifers entstehen.

 

15 Gedanken zu „

  1. Die Tiere wurden bei uns gezüchtet. Wir bitten dringend, uns umgehend zu informieren, wenn ihr eines der Exemplare seht. Sollte es jemandem gelingen, eines der wertvollen Tierchen einzufangen, bringt es bitte sofort zu uns zurück nach Hause.

    Mehr Infos auf unserem (Forschungs-)Blog: http://goo.gl/VguGd

    • Ich bin schockiert – sollte es wirklich möglich sein, dass im Hinterzimmer einer Neuköllner „Szenekneipe“ Zuchtexperimente abgehalten werden?! Und das nur zu dem Zweck, die armen Viecher auf Alkoholresistenz abzurichten?! Und: wer übernimmt jetzt die Verantwortung, wenn diesen Freizeitzüchtern dann auch noch ihre „Erzeugnisse“ abhanden kommen?!

      • Ein Vorschlag an die Szenekneipe Filou zur Wiedergutmachung: Wie wär´s mit einer Spende von 40% aus den Einnahmen des Tunnelpfeifer-Cocktails an das Forschungsteam?! Wenn die sich schon um eure entlaufenen Tierchen kümmern müssen…:o)

  2. Ich fürchte, dass die Forscher einem bedauerlichen Irrtum aufgesessen sind. Vor genau 18 Tagen habe ich im U-Bahntunnel Leinestr., als mir mein Handy aus der Hand und aufs Gleis fiel, beim Heraufholen meines Mobiltelefones gr
    andiose Höhlenzeichnungen aus dem Jungpaläolithikum entdeckt – und das fast vollständig erhaltene Skelett eines Cro-Magnon-Menschen. Bei Untersuchung der Funde hat mich ein Bauarbeitertrupp erwischt und wollte mich fangen. Ich habe dieses wissenschaftsfeindliche Verhalten als Agression gewertet und einen Warnfurz abgegeben – wie ich das stets tue, wenn ich mich bedroht fühle. Ich schließe nicht aus, dass dabei ein pfeifendes Geräusch entstanden ist. Dass mich die Arbeiter mit einem Maulwurf verwechselt haben, wundert mich nicht. Ich bin klein und kurzsichtig und war zudem ganz in Schwarz gekleidet. Wer mich näher kennt, kann ja auf http://www.tunnelpfeifer.de Auskünfte über mein Äußeres, Charakter und Verhalten posten und so zur Erforschung des „Tunnelpfeifers“ beitragen. Allerdings bestehe ich darauf, dass der Irrtum mit dem Pfeifen aufgeklärt und der Name Kleiner Tunnelpfeifer wissenschaftlich korrekt in Kleiner Tunnelfurzer geändert wird.

  3. Wir kennen zwei Tunnelpfeiffer. Sie fahren jeden Morgen in der Früh von der
    U-Bahnstation Leinestrasse los. Zu erkennen an dem blauen Overall, Rucksack mit Bierflasche, graue Strickmütze und gelbe Handschuhe in der rückwärtigen Gesäßtasche.und Schuhe mit Stahlkappe. Sie pfeiffen wunderschön. Sie sind aber nicht in Gefahr. Wir sind in Gefahr. Wir konnten sie bisher noch nicht einfangen.

  4. Der kleine Tunnelpfeiffer gehört zu Gattung der Crypta sibiliariä. Er ist in fast allen Tunneln dieser Welt anzutreffen. Je größer der Tunnel, desto größer der Pfeiffer. Im Sankt Gotthardtunnel hat man schon Exemplare von 10cm Länge beobachtet. In der Neuköllner Kneipe in der Leinestraße(siehe Kommentar) hat man offensichtlich Zellmaterial eines unbekannten Pfeiffers gentechnisch verändert und in Massen gezüchtet. Die Zellmasse benötigt sehr viel Kohlenhydrate, daher sind während der Produktion ungeheure Mengen von Bier notwendig.
    Der fertige Tunnelpfeiffer ernährt sich von Müll, Beton und Steinen. Aber er verschmäht auch die Steinlaus (siehe auch Prof. Dr. Szymek/Loriot)nicht, falls er eine erwischt. Insofern kann er ganz nützlich sein und Tunneleinbrüche verhindern.

  5. Auch in Hannover wurden die Tiere schon entdeckt. Wegen des seltenen Vorkommens ist die Bevölkerung aufgefordert die Tiere artgerecht in den Tunneln zu füttern.
    Aus wissenschaftlicher Sicht stellt sich die Frage, ob Kreuzungen mit pfeifenden Schweinen möglich sind.

  6. Wie bescheuert Ihr seid, Tiere für eure scheiße zu missbrauchen. Ihr könnt doch so viel Saufen wie ihr wollt, aber Tiere?? Alkoholiker werden immer Kranker. -.-

  7. Pingback: Neue Säugetierart in der Berliner U-Bahn entdeckt: der Tunnelpfeifer | Tanjas Rumpelburg

  8. Liebe Tunnelpfeiffergemeinschaft,
    Fakt ist dass der Tunnelpfeiffer ein überaus geselliges Tierchen ist
    siehe Brockhaus Eintrag Tunnelpfeiffer /-pfurzer.
    Der gewöhnliche Crypta sibiliariä kann mit Ubahnrauschen nur relativ wenig anfangen.
    Ich plädiere für einen Ubahnfreien Sonntag um in geselliger Runde uns mit
    dem Tunnelpfeifferpopulation in der Leinestraße zu unterhalten und
    etwaige Irritationen zu Zucht- und Pfurzfragen zu klären.
    Freundlichst
    Reschin

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